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Renaissance-Skulptur

Großer Gießlöwe aus dem Lüneburger Ratssilber

Großer Gießlöwe aus dem Lüneburger Ratssilber

Großer Gießlöwe aus dem Lüneburger Ratssilber

Joachim Worm, 1540 — vergoldetes und emailliertes Silber — Kunstgewerbemuseum, Berlin

Dieser Silberlöwe ist ein Aquamanile, ein Gefäß zum Ausgießen des Wassers für die Handwaschung bei den Banketten des Rates. Er gehört zum Lüneburger Ratssilber, dem bedeutendsten erhaltenen städtischen Silberschatz Deutschlands.

Herkunft und Aufbewahrung

1540 vom Goldschmied Joachim Worm ausgeführt, im selben Jahr vom Bürgermeister Hartwig Stöterogge dem Lüneburger Rat geschenkt (Inschrift und Wappen), verblieb er bis 1874 in der Stadt. Das Original steht heute im Kunstgewerbemuseum Berlin; galvanoplastische Nachbildungen von 1874 sind im Lüneburger Rathaus zu sehen.

Was man sieht

Löwe in angriffslustiger Haltung, geöffneter Rachen als Ausguss (Rohr mit zwei Drachenköpfen), fein ziseliertes Fell, Vergoldung und Email. Maße: 35 × 48 × 19,5 cm; 6 395 g.

Stil: Renaissance.

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