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Renaissance-Museen

Alte Pinakothek

Munich

Alte Pinakothek
Andreas Praefcke · CC BY 3.0 — Wikimedia Commons

Ein Haus der Wittelsbacher

Die Alte Pinakothek in München wurde 1836 auf Veranlassung König Ludwigs I. von Bayern eröffnet. Leo von Klenze errichtete den langgestreckten Bau im Geist der italienischen Hochrenaissance, um die alten Gemäldebestände des Hauses Wittelsbach würdig aufzunehmen. Das Museum bildet bis heute den Kern der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und zählt zu den bedeutendsten Galerien Europas. Grundstock waren die Sammlungen der Herzöge Wilhelm IV. und Albrecht V., die im 16. Jahrhundert gezielt zeitgenössische Malerei erwarben und später durch die Säkularisation erheblich erweitert wurden.

Deutsche Meister der Renaissance

Herausragend ist der Bestand deutscher Malerei des 16. Jahrhunderts. Von Albrecht Dürer bewahrt das Haus das berühmte Selbstbildnis im Pelzrock und die Vier Apostel; von Lucas Cranach dem Älteren sind mehrere Tafeln zu sehen. Albrecht Altdorfers Alexanderschlacht gilt als eines der dichtesten Historienbilder der Epoche. Hinzu treten Werke von Hans Baldung Grien, Hans Burgkmair und Matthias Grünewald. So lässt sich hier die ganze Spannweite der Malerei nördlich der Alpen verfolgen.

Warum der Ort zählt

Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurde das Gebäude von Hans Döllgast sichtbar geflickt und 1957 wiedereröffnet. Für jeden, der die Renaissance nördlich der Alpen verstehen will, ist die Alte Pinakothek ein zentraler Ort: Sie führt die deutsche Tafelmalerei des 16. Jahrhunderts in seltener Geschlossenheit vor Augen.

Werke

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