Die frühere Wasserburg des 13. Jahrhunderts, um 1300 an die Grafen von Hohenlohe gelangt, wurde im 16. Jahrhundert unter Graf Ludwig Casimir zu einem vierflügeligen Renaissanceschloss ausgebaut. Bis 1698 blieb sie Residenz der Linie Hohenlohe-Neuenstein; heute beherbergt sie das dynastische Museum des Hauses.
Was zu sehen ist
Die regelmäßige Vierflügelanlage, die hohen Dächer mit Zwerchgiebeln und die Ecktürme prägen das Bild einer fürstlichen Residenz des 16. Jahrhunderts: Die alte wehrhafte Masse wurde geordnet, mit breiten Fenstern durchbrochen und im neuen Geschmack bedacht. Der geschlossene Grundriss um einen Hof, kennzeichnend für die Schlösser des Kocher- und Jagsttals, markiert den Übergang von der Wasserburg zum repräsentativen Wohnbau, in dem Komfort und Repräsentation die Verteidigung ablösen. Im Inneren befindet sich das Hohenlohe-Museum, eines der ältesten dynastischen Museen Deutschlands: Mobiliar, Waffen, Kutschen und eine historische Küche lassen das Leben eines gräflichen Hofes im Hohenloher Land verstehen. Man behält jedoch im Blick, dass das heutige Äußere einer Restaurierung von 1906 viel verdankt; das Sichtbare verbindet Renaissancesubstanz und Rekonstruktion.
Geschichte
Die im 15. Jahrhundert erweiterte mittelalterliche Wasserburg wurde um die Mitte des 16. Jahrhunderts im Renaissancestil umgebaut, als die Hohenlohe zahlreiche auf ihre gräflichen Linien verteilte Residenzen anlegten. Nach Verlegung der Hauptresidenz nach Öhringen verfiel das Schloss allmählich und verlor seine Rolle als Hof. 1906 wurde es von Bodo Ebhardt, einem anerkannten Fachmann für die Instandsetzung deutscher Burgen, gründlich restauriert und erhielt sein heutiges äußeres Erscheinungsbild — eine historisierende Ergänzung auf dem erhaltenen Renaissancekern. Das Nebeneinander von originaler Substanz und Rekonstruktion macht Neuenstein zu einem anschaulichen Beispiel dafür, wie das frühe 20. Jahrhundert das Bild der deutschen Renaissance mitprägte. Als Sitz der Linie Hohenlohe-Neuenstein und Aufbewahrungsort ihres Archivs blieb das Schloss zugleich ein Gedächtnisort des gräflichen Hauses.
In der Nähe
Öhringen mit der Stiftskirche und ihren Hohenlohe-Grabmälern; Waldenburg und Langenburg gehören zum selben Kranz gräflicher Residenzen an Kocher und Jagst.
- histoire : voir corps.
- contes_legendes : (pas de matière attestée retenue.)
- sources :
- [{ "titre": "Fürst zu Hohenlohe-Oehringen — Schloss Neuenstein, Geschichte", "url": "https://www.fuersthohenlohe.de/schloss-neuenstein/geschichte-des-schlosses/", "niveau": 1 }]
- [{ "titre": "Hohenlohe-Museum Schloss Neuenstein — Landesstelle für Museumsbetreuung BW", "url": "https://www.landesstelle.de/museen-in-baden-wuerttemberg/museum/hohenlohe-museum-schloss-neuenstein/", "niveau": 1 }]
- [{ "titre": "Schloss Neuenstein — Wikipedia (DE)", "url": "https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Neuenstein", "niveau": 3 }]
- quiz :
{ "question": "Que devint le château de Neuenstein au XVIe siècle ?", "choices": ["Une abbaye bénédictine", "Un château d'eau transformé en résidence Renaissance des Hohenlohe", "Une forteresse de l'Ordre teutonique", "Une université protestante"], "correct": "Un château d'eau transformé en résidence Renaissance des Hohenlohe", "explanation": "L'ancienne Wasserburg fut remodelée en Schloss Renaissance à quatre ailes sous Ludwig Casimir de Hohenlohe." }

